Mit einem echten Derby-Kracher startete die 1. Mannschaft des TV Dieburg/Groß-Zimmern in die neue Hessenliga-Saison. Zum Auftakt empfing man zu Hause die zweite Mannschaft des BV Darmstadt, im Vorjahr Tabellendritter. Trotz einer holprigen Vorbereitung und dem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Mannschaftsführer Kristian Achenbach zeigte sich das Team hoch motiviert und mit viel Spielfreude. Die Aufstellung ergab sich dadurch fast von allein – geplante Varianten waren schon vor Spielbeginn hinfällig.

Im ersten Herrendoppel sorgten Thomas Kaltenmeier und Steffen Berger für den perfekten Auftakt: Mit 21:14 und 21:14 gewannen sie souverän und spielten ihre Routine clever aus. Weniger glücklich lief es für Ina Beck und Loredana Firinu im Damendoppel, das mit 16:21 und 16:21verloren ging. Für Spannung sorgten Sven und Kai Karnstedt im zweiten Herrendoppel: Nach unnötig knappem Verlauf behielt das Brüderpaar am Ende die Nerven und siegte.

In den folgenden Einzeln musste der TV Dieburg/Groß-Zimmern jedoch Rückschläge hinnehmen. Thomas Kaltenmeier, nach einer sechsmonatigen Verletzungspause erst seit zwei Wochen wieder im Training, unterlag im ersten Herreneinzel klar mit 9:21 und 13:21. Auch Sven Karnstedt, der nach fast einem Jahr Pause erstmals wieder im Einzel antrat, musste sich mit 10:21 und 17:21 geschlagen geben. Im Dameneinzel hatte Loredana Firinu gegen ihre starke Gegnerin keine Chance und verlor deutlich mit 8:21 und 7:21.

Das Mixed brachte die Gastgeber zurück ins Spiel: Ina Beck und Kai Karnstedt überzeugten mit einem klaren 21:16, 21:14 und holten den wichtigen dritten Zähler. Den Schlusspunkt setzte schließlich Steffen Berger im dritten Herreneinzel. Nach großem Kampf drehte er das Match und gewann knapp mit 18:21, 21:17 und 21:18 – der erlösende Punkt zum verdienten 4:4-Endstand.

Somit bewies das Team - trotz schwieriger Vorbereitung und schmerzhafter Ausfälle - Moral und Teamgeist. Dank Steffens Nervenstärke im letzten Spiel konnte ein gerechtes Remis gegen den BV Darmstadt II gesichert werden. Für die kommenden Wochen gilt es nun, die verletzten Spieler Schritt für Schritt wieder heranzuführen – die kämpferische Leistung zum Auftakt macht jedenfalls Mut für die Saison.

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